Fehlzeitenmanagement: Maßnahmen

Fehlzeitenmanagement: Maßnahmen (Katalog: 9 Maßnahmen)
Vorweg: Warum die Betrachtung von Fehlzeiten alleine nicht hilft
Warum Sie den Fehlzeiten-Profi-Tag buchen sollten

Warum die Betrachtung von Fehlzeiten allein nicht hilft

Vielleicht kennen Sie mein Credo: Fehlzeiten kann man nicht verwalten, aber mit Menschen kann man reden. Und das sollte man auch, denn selbst die schönsten Statistiken und Zusammenhänge zwischen Gruppen sagen nichts darüber aus, wo die Ursachen für hohe Fehlzeiten zu finden sind.

Und Werte wie der Bradford-Faktor helfen da erst recht nicht!

Dieser Wert bzw. die Formel zu seiner Berechnung wurde entwickelt, um Aussagen über Gruppen von Menschen zu treffen – faktisch wird der Bradford-Faktor aber heute in der Regel verwendet, um angebliche Blaumacher zu identifizieren. Das kommt einem Missbrauch des Verfahrens gleich. Und es hilft auch nicht weiter, denn …

Fehlzeitenmanagement: Maßnahmen - die Fehlzeitenbetrachtung allein hilft nicht weiter

Was auch immer die quantitative Analyse ergibt: Das Fazit ist immer dasselbe

Man muss mit dem Menschen reden! Mit gesunden und mit kranken. Und natürlich mit Rückkehrenden. Genau darum geht es. Dieser Satz findet sich am Ende aller mir bekannten quantitativen Auswertungsverfahren. Ich denke beim Lesen jedes Mal: „Da hätte man viel Geld sparen können.“

Eine qualitative Fehlzeiten-Analyse – die beispielsweise die 3 Ursachenbündel erforscht und dabei lösungsorientiert auch auf die Ressourcen im Betrieb schaut, ist schon sinnvoller als reine Zahlen-Akrobatik. Aber auch da ist das Fazit dasselbe:

Die Erkenntnis „Wir müssen reden“ hilft noch nicht viel weiter

Man kommt an den Führungskräften nicht vorbei … Effektives Fehlzeiten-Management durch „Betrachtung und Behandlung“ (und ggf. Entlassung) von einzelnen Individuen durch die HR-Abteilung führt lediglich zum „Nachwachsen“ entsprechener Gruppen, wie die Praxis zeigt.

Fehlzeitenmanagement (Maßnahmen – siehe Katalog unten) erfordert …

… dass die Führungskraft mit dem Menschen spricht. Dazu braucht sie meiner Erfahrung nach Gesprächsmöglichkeiten, die es ihr erleichtern, sich auch in schwierigen Situationen kompetent zu fühlen – und nicht am Pranger.

 

FehlzeitenManagement: Maßnahmen

Tatsächlich kenne ich KEINEN Fall, in dem das Fazit anders lautete. Die Erkenntnis „die müssen reden“ allein hilft aber noch nicht weiter. Denn sie beinhaltet noch nicht, dass die Führungskraft tatsächlich mit dem Team-Mitglied ins Gespräch geht, das in irgendeiner Weise auffällig geworden ist.

Dazu brauchen Führungskräfte Unterstützung

Es ist ja auch niemandem damit gedient, dass die Führungskraft zur Personal-Abteilung rennt und das Gespräch delegiert. Zumindest die ersten fünf Gespräche muss sie selber führen. Und dazu Fehlzeiten als Teil der Führungsaufgabe akzeptieren.

Maßnahmen zur Verbesserung der Anwesenheit

 

Die Führungskräfte unterstützen beim gesamten Maßnahmen-Katalog

Nach meiner Erfahrung brauchen Führungskräfte Unterstützung bei folgenden Maßnahmen (die – wenig überraschend – allesamt mit Kommunikation zu tun haben):

Maßnahmen-Katalog

  • Krankmeldung bei der Führungskraft persönlich
  • Verlängerung der Krankmeldung bei der Führungskraft persönlich (FKp)
  • Begrüßung nach (nicht nur krankheitsbedingter) Abwesenheit durch die FKp
  • Kontakt zu Langzeit-Erkrankten ebenfalls durch die Führungskraft persönlich
  • Führen von Anwesenheits-Anerkennungsgesprächen durch die FKp
  • Vermittlung von Sinn der Tätigkeit durch die Führungskraft persönlich
  • Stärkung der Bindung durch die Führungskraft persönlich
  • Interesse am Menschen durch „Wie geht’s-Gespräche“ durch die FKp
  • Stärkung des Team-Zusammenhalts durch die Führungskraft persönlich

„Verlangen wir da nicht zu viel von der Führungskraft?“

Jein. Natürlich haben Führungskräfte viel zu tun. Aber es lohnt sich fürs Unternehmen, den Führungskräften die nötigen Zeiträume zuzugestehen – wenn man es wirklich ernst meint mit den Fehlzeiten-Management-Maßnahmen. Dann führt kein Weg daran vorbei. Die direkte Führungskraft ist der stärkste Motivator, den ein Betrieb hat.

Und wie Sie diesen starken Motivator „wecken“, also den Führungskräften Ihres Kunden oder Betriebs dieses Gefühl von Kompetenz vermitteln – das lernen Sie am Fehlzeiten-Profi-Trainingstag (online von 09:00 bis 16:30 Uhr).

Hier finden Sie diese Grafik zur Entscheidungshilfe als pdf-Datei

 

Der Fehlzeiten-Profi-Trainingstag

Die Teilnahme am Fehlzeiten-Profi-Trainingstag kostet normalerweise 580 Euro zzgl. MWSt. Zusammen mit der Rechnung erhalten Sie Ihre „Workshop-Grundausstattung“ für 12 Führungskräfte per gelber Post.

Die bisherigen Teilnehmer waren sehr sehr angetan von dem Tag, wie Sie hier übrigens nachlesen können:
Stimmen zu den ersten beiden Veranstaltungen

 

 

 

 

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