Analyse

 DAS FEHLZEITEN-GLOSSAR 

Klassisches 
Fehlzeiten-Management

Die Fehlzeiten-Analyse spielt im klassischen Fehlzeiten-Management eine wichtige Rolle:
Sie erfasst unter anderem die Fehlzeiten-Quote und ist die Grundlage für die Planung von Maßnahmen. Hierzu gehören z.B. Gespräche mit Führungskräften aus Bereichen mit besonders hohen Fehlzeiten.


Manchmal wird auch unterschieden zwischen beeinflussbaren und nicht-beeinflussbaren Fehlzeiten.
Ich persönlich halte so eine Unterteilung für Augenwischerei. Sie ignoriert, dass seelisches und körperliches Geschehen miteinander verbunden sind. So lässt sich etwa die Wahrnehmung der Schmerzstärke durch Aufmerksamkeitslenkung beeinflussen.


Und bisweilen kommt auch der sog. Bradford-Faktor zum Einsatz. 


Ich bin der Meinung: Informationen über arbeitsbedingte Treiber von Fehlzeiten erhält man ja durch Gespräche und die Gefährdungsbeurteilung. Und wenn man weiß, wie die Problemlösung aussieht, kann alles schneller gehen. Das Ziel ist ja klar:  "Alle da, fit, motiviert". Somit kann man sich manchmal den Umweg übers Problem schenken. Und damit eben auch die rein zahlenbasierte Analyse. Das gilt auch beim Thema Fehlzeiten. Auf diese Weise spart man Zeit und Geld. 


Darüber hinaus ist meine Erfahrung: In der Praxis sorgt die Analyse im klassischen Fehlzeiten-Management meistens für schlechte Laune. Führungskräfte fühlen sich an den Pranger gestellt und werden als Reaktion auf entsprechende Meetings ihren Mitarbeitenden nicht mit mehr Fürsorge als vorher begegnen. 

© Dr. Anne Katrin Matyssek

ZIEL-ORIENTIERTES
Fehlzeiten-Management (ZOFZM)

Das ziel-orientierte Fehlzeiten-Management verzichtet auf Problem-Ursachen-Suche im klassischen Sinn. Stattdessen kommt eine Qualitative Fehlzeiten-Analyse zum Einsatz mit dem Ziel, echte Anwesenheit (EA) zu stärken. Eine Schnupperprobe zu dieser Positiv-Diagnostik finden Sie hier.


Erfasst werden bei dieser Analyse:

  • Bindung - Haltung
  • Kultur - Verhältnisse
  • Kommunikation - Verhalten

Anders als beim klassischen Vorgehen darf hier die Intervention vor der Analyse folgen.


Ein Ehepaar, das die Gründe seines Unglücklich-Seins in der Ehe erforscht, ist am Ende selten glücklicher.


Und ich behaupte: Bei der "Unternehmenstherapie" darf man ebenso jetzt sofort mit wohlbefinden-steigernden Maßnahmen starten. In jedem Fall wird hier am Ende niemand an den Pranger gestellt.  Und es gibt bei dieser Form der Analyse auch keine Suche nach Schuldigen. Stattdessen fühlen Menschen sich unterstützt und gestärkt.


Und hinzukommt bei der positiven Form der Fehlzeiten-Analyse noch etwas Wichtiges. Man kann nämlich sofort aktiv werden. Dies stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Eine neue Form der Analyse

© Dr. Anne Katrin Matyssek

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