Krankenrückkehr-Gespräch

 DAS FEHLZEITEN-GLOSSAR 

Klassisches 
Fehlzeiten-Management

Das Krankenrückkehr-Gespräch 

gilt im klassischen Fehlzeiten-Management als der Königsweg zur Zielerreichung.
Also zur Erzielung einer bessern Quote. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen. Wenn Führungskraft und Team-Mitglied mehr miteinander reden, wächst das Verständnis füreinander. Und es sinkt die Hemmschwelle, sich einfach so einen gelben Schein zu besorgen. So weit, so gut.


Aber in der Praxis sieht das oft so aus:


Alle Führungskräfte werden zwangsverpflichtet zu einem 2-tägigen Seminar zu dem Thema.
Inclusive Rollenspielen.


Wenn man Führungskräfte zu Gesprächen verpflichtet, werden sie nicht geführt.

Zumindest nicht so, wie es sein sollte.


Forscher sind sich einig:
Das "Instrument Krankenrückkehrgespräch" als solches ist weder gut noch schlecht.


Sein Erfolg hängt davon ab, wie es um die Beziehung zwischen Führungskraft und Team-Mitglied bestellt ist.  


Und an der Qualität dieser Beziehung wird man durch das Anordnen von Pflicht-Gesprächen nichts ändern.

In diesem Artikel lesen Sie, welche 7 Do's und Dont's Sie beachten sollten, wenn Sie ohne Druck Führungskräfte für solche Gespräche gewinnen:


Krankenrückkehr-Gespräche einführen

(aber ohne Zwang)


Darin finden Sie auch 3 Zitate von Kundinnen aus der Metall-Branche zum Thema Krankenrückkehr-Gespräch.
Und Sie erfahren, warum der Artikel 


"Rückkehrgespräch?! Lassen Sie das!"


der meistgeklickte auf meiner Website ist: Wegen der Angst der Führungskraft vorm Krankenrückkehr-Gespräch. Und vielleicht auch wegen des Ärgers über potenzielle Blaumacher.

© Dr. Anne Katrin Matyssek

ZIEL-ORIENTIERTES
Fehlzeiten-Management (ZOFZM)

Im ziel-orientierten Fehlzeiten-Management wird das Krankenrückkehr-Gespräch ersetzt durch das Willkommensgespräch.


Auch wenn beide Gespräche sich auf den ersten Blick zu ähneln scheinen:


Es gibt entscheidende Unterschiede.


Die können Sie dieser Grafik entnehmen:

Krankenrükkehrgespräch? Besser ist das Willkommensgespräch!

Das Willkommensgespräch wird nicht nur nach der Rückkehr aus einer Erankung geführt, sondern nach jeder Abwesenheit.


Und zwar freiwillig, aus echtem Interesse am Befinden des Team-Mitglieds.

Es wird mit allen geführt, nicht nur mit den Lieblingen oder (häufiger in der Praxis) nur mit sog. "Blaumacher-Verdachtskandidaten".

Und ohne Monitoring.

In der unten abgebildeten kleinen Fibel finden Sie die 3 Formen, die ein Willkommensgespräch haben kann.
Es muss nämlich keineswegs eine halbe Stunde dauern, was mache Führungskraft befürchtet. Manchmal reichen 30 Sekunden.


Und für die "Einführung" empfehle ich Ihnen den bereits erwähnten Artikel.


Auch wenn darin offiziell vom Krankenrückkehr-Gespräch die Rede ist,
geht es de facto ums Willkommensgespräch.


Wesentlich für den Erfolg ist dabei neben der Freiwilligkeit die Haltung der Führungskraft: 


Wenn sie sich wirklich für das Team-Mitglied interessiert, wird durch das Gespräch die Bindung gefestigt.

© Dr. Anne Katrin Matyssek

Sie wollen das Krankenrückkehr-Gespräch einführen: Darauf sollten Sie achten

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