Was ist ein Profi?

Was macht einen Profi aus? Die Angebote dieser Website richten sich ja an Profis, die mit Führungskräften an den Theman Fehlzeiten und Gesund-Führen arbeiten. Hier lesen Sie, woran Sie Ihren Profi-Status erkennen.

Sind Sie ein Profi?

Sie wünschen sich eine professionelle Herangehensweise ans Thema Fehlzeiten oder „Gesund Führen“? Wunderbar. Die wünschen sich auch

  • die Kranken
  • die Gesunden und
  • die Rückkehrer,

die in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind.

Professionell bedeutet, dass man sich von fachlichen Prinzipien leiten lässt. Die können durchaus Emotionen beinhalten. Und ich verrate Ihnen schon hier: Die Themen Fehlzeiten und Gesundheit haben viel mit Emotionen zu tun. Das ist einer der Gründe, warum wir uns so schwer tun, im Betrieb darüber zu reden (und uns lieber auf sachlich wirkende Zahlen stützen).

 


Mini-Check

Arbeiten Sie professionell? (Mini-Check) Ein Profi …

  • handelt nach fachlichen Prinzipien
  • ist bereit zur Selbstreflexion
  • arbeitet an sich und verbessert sich weiter
  • hält sich auf dem Laufenden in seinem Gebiet
  • kennt seine Grenzen
  • weiß um den Wert von Emotionen

 

Die Sache mit den Emotionen

Aber ein Profi lässt sich davon nicht wegschwemmen. Er nimmt die Emotionen wahr, ordnet sie ein, fühlt mit, versetzt sich ins Gegenüber, fasst die Emotionen in eigene Worte. Und er handelt nach den Regeln der Kunst. Die kennt er, und zu denen gehört auch das Wissen um die Emotionen. Vereinfacht gesagt (und etwas plakativ, sorry): Das Mensch-liche gehört dazu …

Ein Profi ist bereit, seine Haltung und sein Verhalten zu reflektieren. Er denkt nach über die Verhältnisse, die ihn prägen. Er kennt seine Grenzen, aber auch seine Fähigkeiten, seine Kompetenzen, seine Ressourcen. Ganz wichtig und oft vergessen: Er beschäftigt sich auch mit seiner eigenen Gesundheit und deren möglicher Gefährdung.

 

Der Profi und seine Gesundheit

Ein Profi in Sachen Gesundheit kennt sich auch mit Krankheit aus. Ein Satz wie „Ich war in 35 Dienstjahren nicht einen einzigen Tag krank“ lässt einem die Haare zu Berge stehen, oder? Die meisten Profis sind sich einig, und sicher stimmen sie auch zu: Krankheit gehört zum Leben dazu. Entscheidend ist die Frage, wie wir mit ihr umgehen – mit der eigenen, und natürlich mit den Erkrankungen der anderen Menschen im Betrieb.

Als Profi wissen Sie, dass Sie nicht alles wissen können. Sie holen sich Unterstützung, zum Beispiel in Form von Büchern, kollegialem Austausch oder Fortbildungen. Sie nutzen diese Möglichkeiten als Reflexionsanstoß, um sich weiter zu professionalisieren.

Was Sie davon umsetzen, bleibt dabei stets Ihnen überlassen. Aber ich traue Ihnen zu, dass Sie eine gesunde Auswahl treffen. Und ich würde mich freuen, wenn Sie dabei auch etwas für sich persönlich mitnehmen, also nicht nur in fachlicher Hinsicht von meinen Materialien und Ausbildungen (incl. kollegialem Austausch) profitieren.

Professionelles Arbeiten setzt ein Mindestmaß an Gesundheit voraus.

Schon geringe Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, wie etwa leichte Kopfschmerzen, beeinträchtigen die Konzentration und können so die Unfallgefahr erhöhen. Theoretisch wissen wir das alle.

Wer Fehlzeiten senken will, darf trotzdem auch selbst welche haben.

Tipp für Sie:

Wenn Sie krank sind, sind Sie krank. Bleiben Sie dann daheim, und kurieren Sie sich aus. Sich zur Arbeit zu schleppen, obwohl Sie nicht arbeitsfähig sind, widerspricht Ihrer Vorbildfunktion, einmal ganz abgesehen einer möglichen Verschleppungsgefahr.

 

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