Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement basieren auf 17 Jahren Erfahrung im BGM.

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Die Einführung eines BGMs ist kein Selbstläufer: Die Vorstände wollen gewonnen werden, die Betriebsräte ins Boot geholt, die Führungskräfte überzeugt und die Beschäftigten eingebunden.

Hoher Einsatz, starkes Engagement — trotzdem ist die Enttäuschung oft groß.

BGM scheitert selten an Zahlen, Daten, Fakten. Es scheitert, weil sich Menschen nicht mitgenommen fühlen.

Das Buch “Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement” beleuchtet aus der Sicht einer externen Beraterin, wie möglichst von Beginn an alle Beteiligten am selben Strang ziehen.

Es hat die Kapitel:

  • Fallstricke vermeiden
  • Stolperfallen umgehen
  • Menschen gewinnen

Leseprobe

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Dr. Ulrike Pohling, Arbeitsmedizininerin an der Charitè schreibt über die Buchreihe:

BGM voranbringen

Die Reihe „Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement“ von Anne Katrin Matyssek (BoD – Books on Demand-Verlag Norderstedt) erscheint gerade zur richtigen Zeit – Betriebe und Politik sind angesichts rasant steigender Krankheitszahlen für psychische Erkrankungen in großer Not, sogar das Arbeitsschutzgesetz wurde im Oktober geändert. Im Januar 2013 eröffnete unsere damalige Arbeitsministerin die Kampagne „Kein Stress mit dem Stress“, warb für die Einbeziehung der psychischen Gefährdungen in die Gefährdungsbeurteilung, das BMAS empfahl den Betrieben, vom bisherigen Arbeitsschutz in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement überzugehen. Dabei wissen alle, die in der Praxis tätig sind, wie schwer sich die meisten Betriebe damit tun.
Die Lese-, Erlebnis- und Praxisreihe besteht aus einem „Mutterbuch“ sowie 5 kleineren Heften, welche an die verschiedenen Akteure des BGM gerichtet sind: Führungskräfte, Mitarbeitende, Geschäftsleitungen, Arbeitsschützer und Arbeitsmediziner sowie Betriebsräte. Die Bücher fesseln die LeserInnen im Handumdrehen – sie haben alle die passende erfrischende Ausstrahlung durch Farbe und Layout und vorallem durch den Inhalt! Dabei werden ganz praktische Hinweise zum Vorgehen beim BGM im Betrieb gegeben, es wird vor Fallstricken und Stolperfallen gewarnt (denen wir doch leider oft erliegen) und es wird uns Kraft auf dem langen Weg gegeben, den ein Unternehmen in seiner Organisationsentwicklung nun mal gehen muss. Denn für solche Prozesse braucht es Menschen, die sich bewegen wollen in Richtung Gesundheit. Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich deshalb mit dem schwierigen Thema „Menschen gewinnen und mitnehmen“.
Frau Dr. Matyssek lässt ihre großen Erfahrungswerte im Betrieblichen Gesundheitsschutz amüsant und gekonnt einfließen, – die Buchreihe ist ein wahrer Schatz für alle, die sich um ihre Gesundheit und die der anderen im Betrieb und darüber hinaus kümmern wollen.
Ein großes Dankeschön für diese wirklich hilfreiche Buchreihe an die Autorin!

 

Dr. Luiza Olos schreibt dazu:

Quadratisch, praktisch, gut!

Wer die Autorin ist? Eine anerkannte und engagierte BGM-Expertin Dr. Anne Katrin Matyssek, Dipl.-Psychologin und Psychotherapeutin, ist eine deutschlandweit anerkannte Expertin im Praxisfeld Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), sogar DIE Expertin für das Thema „Gesund führen“ (eine „Legende“, wie eine Führungskraft sagte). Sie vereint wissenschaftliche Kompetenzen mit 15jähriger Trainingserfahrung in unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Hierarchiestufen. Die Synthese ihres Wissens und Erfahrungen findet man in zahlreichen theoretischen und praxisorientierten Veröffentlichungen und im Rahmen ihres umfangreichen Online-Auftritts unter dem Motto „Do care!“ (mit vielen Infos, Tipps und Ideen in Form von Newsletter, Podcast, Blog, Online-Kurse, Video-Akademie, etc.), alles mit dem Ziel „die Arbeitswelt etwas menschlicher zu machen“. Dazu bei trägt ihre Kompetenz, gepaart mit Herzlichkeit, Begeisterungsfähigkeit, Bodenständigkeit, Humor und einer direkten, erfrischenden Sprache.

Was will das Buch erreichen? Menschen in den Mittelpunkt des BGM stellen Das Ziel des Buchs vermittelt einen humanistischen Ansatz: „Hier geht es um den Menschen“. Es geht nicht darum, das BGM theoretisch zu begründen oder eine Anleitung dafür zu geben, sondern es gibt konkrete Praxistipps, wie Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt des BGM gestellt werden können.

Wer kann das Buch gut gebrauchen? BGM-Beteiligte und -Begeisterte Das Buch ist Basis einer gesamten BGM-Reihe mit Praxistipps, die sich an alle BGM-Beteiligten in Organisationen, die an „einem Strang ziehen sollten“, richten: an alle Beschäftigten, an die Geschäftsleitung, an Betriebs-/Personalräte, an Führungskräfte und Arbeitsmediziner/ -schützer. Die einzelnen BGM-Akteure finden zudem zusätzliche Praxistipps in weiteren Heften der Reihe, z.B. „Gemeinsam das BGM voranbringen“ oder „Wie Sie als Führungskraft das BGM voranbringen“. Das Buch ist spannend und nützlich auch für externe TrainerInnen, die das BGM unterstützen, wie z.B. Arbeits- und GesundheitspsychologInnen, für MitarbeiterInnen der Kranken- und Unfallkassen etc.

Was Sie im Buch finden? BGM-Tipps, -Ideen und -Materialien aus der Praxis Dr. Matyssek zeigt BGM-Beteiligten im Rahmen von vier kurzen Buchkapiteln: was sie wissen sollten, welche Fallstricke sie vermeiden und welche Stolperfallen sie umgehen sollten und, am wichtigsten, wie sie Menschen fürs BGM gewinnen können. Anhand von lebendigen Beispielen, knackigen O-Tönen und gut anwendbaren Empfehlungen wird z.B. klar, dass man sich zuerst auf eine organisationsweite Definition von BGM einigen sollte, dass BGM-Ziele nicht auf Senkung von Fehlzeiten reduziert werden können und man Führungskräfte über eigenes Erleben für die BGM gewinnen kann. Grundsätzlich gilt, dass man sich zuerst um die eigene Gesundheit kümmert und dann um die der anderen. Die wichtigste Voraussetzung für ein gelingendes BGM ist folglich die Auseinandersetzung aller BGM-Akteure mit der eigenen Gesundheit. Das „Lese-, Erlebnis- und Praxisbuch“ soll die Praxiserfahrungen der Autorin mit denen der LeserInnen verbinden und lädt daher immer wieder zur Reflexion ein, gibt Raum für eigene Notizen und wird so zum Arbeitsbuch, mit dem man das BGM bereits beim Lesen gedanklich voran bringen kann. Durch die leicht zugänglichen Inhalte und die ungewöhnliche (quadratische und farbenfrohe) Gestaltung vermittelt die Autorin zudem die Botschaft, dass BGM gut machbar ist und Spaß macht; damit motiviert sie zur „gesunden Tat“. Für eine weitere Auflage würde ich anregen, (einige) Themen zu vertiefen (z.B. wie Männer motiviert werden können sich gesund zu verhalten). Ich finde die „stabilen Buchseiten“ gut, aber auf Glanzseiten würde ich verzichten, da mich die Spiegelung beim Lesen etwas gestört hat.

Mein Fazit? Sehr empfehlenswert durch Relevanz, Praxisnähe und Motivationskraft Dr. Anne Katrin Matyssek behandelt in der gesamten BGM-Reihe ein Thema, das im Laufe des Strukturwandels der Arbeit mit zunehmenden Gesundheitsbelastungen immer bedeutender wird. Bezeichnend ist ihre humanistische und ganzheitliche Herangehensweise, in der Menschen im Mittelpunkt stehen und das BGM nur über Selbstreflexion und Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht werden kann. Mit der geballten Kompetenz und Praxiserfahrung der BGM-Expertin im Hintergrund gibt sie sehr gute, leicht umsetzbare Tipps und motiviert, das BGM voran zu bringen. Es ist m.E. ein wichtiger Beitrag die Arbeitswelt tatsächlich menschlicher zu machen.

 

Und Regina Klusmann meint:

Mit Siebenmeilenstiefeln zum BGM

In dieser Reihe geht es um Praxistipps für BGM, es wird auf Fallsticke und Stolperstellen hingewiesen, die zu umgehen sind damit möglichst viele Menschen in diesem Prozess mitgenommen werden. In dem Teil Wissenswertes wird geklärt, was ist Gesundheit und das die Rückenstärkung innerhalb eines Teams oder Betriebes wichtiger sein kann als die Rückenschule. Als Fallstrick wird unter anderem die fehlende Wertschätzung im Betrieb benannt, die nicht einfach einzukaufen ist. BGM kann auch nicht nur von einer Person zum Beispiel des Gesundheitsmanagers allein geschultert werden. BGM ist ein Prozess, der in der Organisationsentwicklung angesetzt werden muss und somit die Geschäftsleitung als wesentlichen Akteur braucht. Hierfür gibt es Tipps, wie man die Vorstandsebene mit ins Boot holt und Hinweise dazu, dass zwischen Führung und Gesundheit der Mitarbeiter ein wichtiger Zusammenhang besteht. Die Frage wird beantwortet wie Führungskräfte über deren eigene Gesundheit erreicht werden können. Es wird auf spezielle männliche Muster eingegangen, die eventuell Gesundheit als Frauenkram abtun und auch darauf, dass sich niemand wie am Pranger fühlen darf, wenn es um die Umsetzung der Maßnahmen geht. Insgesamt eine umfassende und sehr hilfreiche Betrachtungsweise, die gezielte Hilfestellung bei der Umsetzung von BGM gibt mit interessanten Links und der Möglichkeit, die persönlichen Erfahrungen in diesem Buch in Einträgen zusammen zu führen. BGM voranbringen ist eine Aufgabe mit vielen Akteuren, die an diesem Gemeinschaftswerk mitwirken. Zu diesem Buch gehören deswegen fünf Hefte für die verschiedenen Zielgruppen: Geschäftsleitungen, Betriebsräte, Führungskräfte, Beschäftigte und Arbeitsmediziner und Arbeitsschützer. Diese beinhalten wichtige Ergänzungen für die einzelnen Mitstreiter und komplettieren den ganzheitlichen Ansatz. Allen Heften gemeinsam ist der Hinweis an die beteiligten Akteure: Vorbild zu sein und sich auch um die eigene Gesundheit zu kümmern.

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Hier finden Sie noch einmal die sehr ausführliche Leseprobe zu dem Buch “Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement”.

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68 große Seiten (21×21 cm), festes Papier, fotobrillant, farbig, sehr stabil, strukturierte Oberfläche

– für 24,90 € (D) im Buchhandel erhältlich oder versandkostenfrei im „do care!“-Shop.

 

Das Buch “Praxistipps für Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ist auch Teil des BGM-PAKETs. Das Paket beinhaltet das Hauptbuch und die Hefte für 5 betriebliche Zielgruppen sowie 20 BGM-CareCards. Damit erreichen Sie auf Anhieb die 96 Euro und sparen 26,40 € gegenüber dem Einzelkauf. Wenn Sie sich dafür interessieren, klicken Sie auf den rechten Button.

 

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