Fehlzeiten senken:
Warum klassische Maßnahmen nicht reichen - und was wirklich hilft

Führungskräfte, die sich kümmern, senken Fehlzeiten.
Druck, Kontrolle und Appelle schaffen das nicht.

Akm shot

Ein Logistik-Leiter fragte mich einmal: "Also, Sie meinen, die Führungskräfte müssen mit den Leuten reden?!"

Genau das meine ich. Fehlzeiten sind ein Führungsthema - und das beginnt lange vor dem ersten Fehltag.


Dr. Anne Katrin Matyssek

Das eigentliche Ziel:
Echte Anwesenheit - nicht nur niedrigere Zahlen.

Alle da, fit, motiviert - das ist es, was wir uns eigentlich wünschen.

Nicht einfach weniger Fehltage auf dem Papier, sondern Menschen, die gern kommen, gern bleiben und gern zum Team beitragen. Das nenne ich Echte Anwesenheit (EA).

Fz runter ea hoch

Echte Anwesenheit ist kein Selbstläufer. Sie entsteht dort, wo Mitarbeitende sich gebunden fühlen - an ihre Führungskraft, an ihr Team, an ihre Aufgabe. Und genau hier liegt der Hebel, den viele Unternehmen noch nicht nutzen.

Warum fehlen Mitarbeitende? 

Drei Ursachen - nicht nur eine.

Meist denken wir alle zuerst an eine einzige Fehlzeiten-Ursache: Krankheit. Und dafür haben wir auch am meisten Verständnis. Aber es gibt zwei weitere Ursachen, die oft übersehen werden – und bei denen Führungskräfte direkt ansetzen können.

Fz ursachen

Die 3 Fehlzeiten-Ursachen:

  • Krankheitsbedingt: Mitarbeitende sind tatsächlich krank. BGM-Maßnahmen können helfen – aber der direkte Führungseinfluss greift eher indirekt.

  • Motivationsbedingt: Mitarbeitende kommen nicht, weil die innere Bindung fehlt. Das hat meist mit Führung, Anerkennung und dem Miteinander zu tun.

  • Kulturbedingt: Im Team oder im Unternehmen ist Fehlsein (stillschweigend) akzeptiert oder sogar normal. Eine Frage der gelebten Kultur.

Tipp:
Haben Sie alle drei Ursachen auf dem Schirm? Es entwickeln sich ganz neue Ideen – und das Gefühl der Hilflosigkeit wird geringer.

Die 4x2-Matrix: Was Mitarbeitende wirklich hält

Motivationsbedingte Fehlzeiten verschwinden von selbst, ... 

... wenn Mitarbeitende sich gebunden fühlen. 

4x2 mm

Viele dieser Punkte können Führungskräfte direkt beeinflussen. Dazu müssen sie aber wissen, wo es genau hakt. Gespräche eignen sich zur Ermittlung solcher Punkte stärker als schriftliche Befragungen.

Warum Führungskräfte trotzdem nicht reden

Der Teufelskreis

Das Thema Fehlzeiten ist für Führungskräfte in der Regel extrem unattraktiv. Da gibt es nichts zu gewinnen, nur zu verlieren – so empfinden es viele. Das Ergebnis ist ein klassischer Teufelskreis:

Führungskräfte meiden das Gespräch, weil sie sich unsicher fühlen. Und sie fühlen sich unsicher, weil sie das Gespräch meiden.

Der Weg heraus: wissen, wie es geht – und erleben, dass es wirkt.

Meine befragung

Was sind Ihre Erfahrungen oder Vermutungen:
Warum tun viele Führungskräfte sich so schwer, mit ihren Team-Mitgliedern über Fehlzeiten zu sprechen?

Dabei wissen die meisten Führungskräfte durchaus, dass sie Einfluss haben. Was fehlt, ist das konkrete Handwerkszeug – und manchmal ein kleiner Anstoß.

Was nicht funktioniert - und warum

Ohne Führungskräfte bleibt alles beim Alten 

  • Keine Fehlzeitensenkung ohne Führungskräfte. Und Personaler werden oft zu spät geholt.
  • Mit Kaskaden-Pflichtgesprächen erzeugt man keine echte Anwesenheit.
  • Gerade bei eintöniger Arbeit entscheidet die soziale Motivation - also die Beziehung zur Führungskraft und zum Team.

Kontrolle, Druck und Appelle erzeugen bestenfalls kurzfristige Wirkung. Echte Anwesenheit (EA) entsteht durch Beziehung - und die lässt sich aufbauen.

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