Warum Sie als BGMlerin nicht noch mehr Fachwissen brauchen

Warum BGM-Akteure genügend Fachwissen besitzen - und was sie stattdessen brauchen.

Sie wissen genug!

Vielleicht haben Sie bei Professor Badura studiert oder an der DHfPG; oder Sie haben ein IHK-Zertifikat erworben oder etwas Vergleichbares. Dann behaupte ich:

Sie brauchen nicht noch mehr Fachwissen.

Fachwissen haben Sie genug.

Aber haben Sie auch gelernt, mit gestressten Führungskräften ins Gespräch zu gehen? Die gestressten Leitungskräfte für das Thema Gesundheit zu gewinnen? Oder für Fehlzeiten?

Und zwar ohne in die 7 typischen Fallen von BGM-Neulingen zu tappen?

Die 7 Fallen von BGM-Anfänger(inne)n vermeiden

Die lauten:

  1. mehr Wissen haben (haben Sie ganz sicher) als die – und damit glänzen wollen
  2. missionieren wollen nach dem Motto „ich weiß ja, was für die gut ist“
  3. den ganzen Betrieb umkrempeln wollen mit neuen Strukturen * 
  4. den Führungskräften hinterherrennen – statt sich den Auftrag zu holen
  5. erzählen wollen, wie Gesund-Führen geht – als junge Frau vor alten Männern
  6. sich einschüchtern lassen und im Büro verkriechen und am Ende
  7. frustriert allein im Büro … nur noch Zumba- und Atem-Kurse organisieren

* obwohl die Führungskräfte sich schon schwer tun, überhaupt über Gesundheit zu reden (!)

Das wäre so schade, denn Sie haben dem Betrieb sooo viel zu geben.

Die Frage ist nur, wie Sie das transportieren. Und dabei hilft das Fachwissen meiner Erfahrung nach oft nicht weiter …

Stattdessen wäre es wichtiger zu wissen,
wie man sich am Bedarf und an den Bedürfnissen von Führungskräften orientiert
– fast so, als wären sie die Kunden.

Und wie man sich als Beraterin auf Augenhöhe positioniert; wie man unaufdringlich die eigene Arbeit bekannt macht; wie man mehr zuhört und weniger hinstellt. Denn im Umgang mit Führungskräften hilft weder Hinterherlaufen noch Sich-in-den-Weg-Stellen, auch Überschütten, Anordnen, Drohen oder Appellieren sind selten hilfreich …

Attraktiver für Ihre Zielgruppe (und damit konstruktiver für Sie) ist die Strategie des Beobachtens und Begleitens. Je nach dem, was Sie für ein Typ sind, kann auch spielerisches Locken und Verführen sinnvoller sein.

Wie kann das konkret aussehen?

Ein Beispiel dafür finden Sie in dem kürzlich erschienen Blog-Beitrag, den ich als Antwort auf die Frage einer Kundin geschrieben habe, wie sie meine Fehlzeiten-Kalender den Führungskräften näher bringen könnte. Sie finden ihn hier (mit pdf als Mini-Fazit):

Gebrauchsanweisung für die Einführung der Fehlzeiten-Kalender
(mit Ratespiel / Gewinnspiel-Vorschlag)

„Ich bin eine One-Woman-Show“ schrieb die Kundin noch dazu. Und mit diesem Alleinsein ist sie eben nicht allein. Im Gegenteil: Zumindest die Frauen, die sich per eMail mit Fragen an mich wenden, fühlen sich in ihrem Unternehmen oft allein auf weiter Flur.

Genau deshalb habe ich meinen Online-Kurs für BGMlerinnen entwickelt: „Mehr Erfolg im BGM – BGM leicht gemacht“. Das Alleinsein-Gefühl wird verschwinden, kann ich prognostizieren … 1. sowieso, wie immer bei Gruppenerlebnissen, und 2. weil Sie sich zu Teams oder Tandems zuordnen (lassen) können; und 3. weil ich Sie in diesem Prozess persönlich begleite 🙂

Schauen Sie sich den Kurs in Ruhe an:

www.mehr-erfolg-im-bgm.de

Ich freue mich, wenn Sie sich anmelden und ich Sie bei Ihren nächsten Schritten begleiten darf.

Veröffentlicht unter BGM voranbringen, Newsletter

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