Erfahrungsberichte: 52 Wochen-Impulse für Führungskräfte

Wie meine Kunden mit den wöchentlichen Newsletter-Impulsen für Führungskräfte arbeiten (Erfahrungsberichte)

Erste Erfahrungen mit dem digitalen Führungskräfte-Newsletter

Das Jahr ist angelaufen, und es liegen bereits erste Erfahrungen mit den 52 Wochen-Impulsen für Führungskräfte vor. Ein paar habe ich Ihnen hier zusammengestellt, weil ich mich sehr darüber gefreut habe, dass die Akzeptanz bei den Führungskräften offenbar hoch ist:

Liebe Frau Matyssek,
wir haben Ihren Führungskalender dieses Jahr bei uns eingeführt und ich bin ganz begeistert, wie die einzelnen Themen die Führungskräfte anregen und sie nun von sich aus mit Themen auf mich zukommen.
Ein spezieller Fall wurde mir nun rangetragen und ich habe gehofft, Sie könnten mit evtl eine Empfehlung geben … (ja, konnte ich einen Tipp geben – und habe mich sehr über das Vertrauen gefreut).

Liebe Frau Dr. Matyssek,
der Newsletter ist sehr gut angenommen worden und ich habe immer noch vereinzelte Nachmeldungen. Möglicherweise wäre das auch als Beispiel für die Vermarktungsstrategie für andere interessant. (super gern! Die Vermarktungsstrategie lesen Sie weiter unten in diesem Artikel)

 

Ich kann den Newsletter zukünftig gut zum Anlass nehmen, um mit Führungskräften in Kontakt zu treten. Auch ist er ein guter Einstieg, um die Führungskräfte-Befragung im 2. Schritt zu kommunizieren und für eine aktive Beteiligung an der Umfrage zu werben.

Von zwei Empfängern, die auch Vorgesetzte in meinen aktuellen BEM-Fällen sind, habe ich positive Rückmeldungen erhalten. Alle anderen 20 (die Gruppenleiterin und der Personalleiter sind natürlich auch positiv gestimmt) verhalten sich erst einmal ganz still 😉 Da kommt ja auch etwas ganz Neues, Nie-Dagewesenes vom Gesundheitsmanagement und der Personalabteilung.

 

Mehrere Effekte fürs BGM im Unternehmen

Genau so hatte ich mir die Verwendung vorgestellt: Dass die BGM-Abteilung (bzw. Personal, PE, Arbeitsschutz, wer auch immer die Dateien verteilt)

  • sich (und damit das Thema Gesundheit wöchentlich in Erinnerung ruft
  • Gesundheit besprechbar macht und das Thema damit aus der Tabuzone holt, und zwar 2mal:
  • den Führungskräften einen Anlass gibt, um mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen
  • den Akteuren einen wöchentlichen Anlass gibt, mit Führungskräften ins Gespräch zu gehen
  • so dass die Abteilung stärker als Dienstleister in schwierigen Fällen wahrgenommen wird

Hat geklappt 😉

Eine Teilnehmerin meines BGM-Kurses ist folgendermaßen vorgegangen:

Sie verteilt die Impulse nicht einfach so über sämtliche Führungskräfte, sondern hat eine Vermarktungsstrategie erarbeitet. Und zwar hat sie sich in Form einer eMail (mit Unterschriften der Firmenleitung) bei den Führungskräften für die Teilnahme an den Maßnahmen des Gesundheitsprojekts im vergangenen Jahr bedankt.

Und bei dieser Gelegenheit hat sie genau

  • diese Maßnahmen noch einmal in Erinnerung gerufen (Wasserspender, Bewegungspausen, Rückenschul-Multiplikatoren) UND
  • sie hat auf die geplante Mitarbeiterbefragung in diesem Jahr hingewiesen und um Unterstützung gebeten sowie
  • als Dankeschön für das Engagement in 2017 nun ein Geschenk für 2018 überreicht: die 52 Wochen-Impulse …

… aber nicht einfach so: Die Führungskräfte mussten etwas dafür tun

Und zwar mussten die Führungskräfte sich quasi dafür „bewerben“:

Sie haben den Gutschein erhalten, aber um ihn einzulösen und die 52 Wochen-Impulse tatsächlich ins eMail-Fach geschickt zu bekommen, mussten sie eine formlose eMail an die Personalabteilung schicken.

Auf diese Weise wurde aus dem Beziehen des wöchentlichen Newsletters eine bewusste Entscheidung. Und Dinge, für die man sich bewusst entschieden hat, steigen in der Wertigkeit. Man schätzt sie umso mehr.

Es ist zu vermuten, dass die Führungskräfte, die sich also mit ihrer eMail zu den Impulsen angemeldet haben, diese auch bewusster lesen und stärker umsetzen werden, als diejenigen, die sie quasi als fertiges Geschenk überreicht bekamen. Hier wäre es spannend, mal eine kleine Untersuchung mit einer Kontrollgruppe durchzuführen …

So oder so freue ich mich über weitere Erfahrungsberichte. Hier folgt gleich ein weiterer:

Mit Begleittext aus der Personalabteilung (Beispiel: Langzeit-Kranke)

Einige Kunden, die die 52 Impulse wöchentlich an ihre Führungskräfte verschicken, versenden nicht nur die pdf-Datei, sondern auch einen Begleittext in der eMail, der das jeweilige Wochenthema unternehmensspezifisch mit Leben füllt. Hier ein anonymisiertes Beispiel zur 4. KW („Langzeit-Kranke integrieren“), das ich sehr gelungen finde:

{Briefanrede},

in diesem Impuls geht es um das Thema Langzeitkranke.

Mitarbeiter/innen, die lange ausfallen fehlen im Team und kosten Geld (Lohnfortzahlung, evtl. Aushilfe). Statistiken sagen, dass ein ausgefallener Mitarbeiter im Schnitt ca. 500 Euro pro Tag kostet. Nicht zuletzt ist zwangsläufig der Rest des Teams mehr belastet und das oft über mehrere Wochen.

Als langzeitkrank zählt nach dem Sozialgesetz ein Mitarbeiter, der mindestens 42 Tage ausfällt. Das sind ganze sechs Wochen – oder mehr.

Für das BEM-Verfahren müssen diese mindestens 42 Tage nicht zusammenhängend erfolgt sein. Innerhalb von 12 Monaten können sich mehrere Fälle kumulieren.

Innerhalb eines Jahres hatten wir bei XY GmbH 25 Fälle. D. h., so häufig fehlten Mitarbeiter/innen über 42 Tage.

Krank ist krank. Schlimm genug für die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter. Leicht ist es daher nicht, nach so langer Zeit ins Berufsleben zurück zu kommen.
Unser heutiger Impuls möchte Sie sensibilisieren, wie Sie in Ihrer Gruppe und Ihrer Abteilung einen Langzeitkranken wieder in den Berufsalltag integrieren.

Es gibt dazu bereits sehr gute Beispiele in unserem Unternehmen!

Zur Vertiefung des Themas „Krankenstand“ dürfen Sie sich das angehängte E-Book herunterladen. Die Lizenz dafür hat das Unternehmen übernommen.

Freundliche Grüße

Zur Ergänzung: Das Fehlzeiten-ABC für die Bürowand

Die 52 Wochen-Impulse basieren ja auf dem Gesund-Führen-Kalender 2018. Und dieser beinhaltet 26 Thesen zum anwesenheitsfördernden Führungsverhalten. Diese sind nicht nur als pdf-Datei, sondern auch (wieder!) als gedrucktes Plakat für die Bürowand erhältlich.

Die Papier-Fassung können Sie seit Neustem auch über amazon erwerben (als Business-Kunde incl. Mengen-Rabatten), und zwar hier:

 

 

 

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Erfahrungsberichte. Schicken Sie mir einfach eine eMail. Ich freu mich 🙂

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