Wenn der Chef krank macht
Schlechtes Führungsverhalten kann krank machen: Die Erholungsfähigkeit leidet, das Privatleben wird beeinträchtigt, die Lebensqualität sinkt, die Leistung lässt nach - und langfristig ist die Gesundheit gefährdet.
Das neue Buch “Wenn der Chef krank macht” von Anne Katrin Matyssek gibt für diese Situation Tipps und Ratschläge: So schützen Sie sich und Ihre Gesundheit.
Es kostet 9,90 Euro und ist ab sofort erhältlich, entweder direkt hier in meinem Shop oder im Buchhandel (ISBN 978-3-839-1618-45?.
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und das Vorwort.
Hier gibt es eine Leseprobe: “Woran Sie erkennen, ob Ihr Chef Sie krank macht”.
Und hier die Leseprobe: “Selbstschutz-Strategien I: Sich selber stärken”.
Sie können das Buch direkt hier bestellen (9,90 Euro, versandkostenfrei).
Und hier ist ein hoffentlich hilfreicher Ergänzungstext unter der Überschrift:
Ganz wichtig ist, dass Sie die Opferrolle verlassen und aktiv werden. Krankmachendes Führungsverhalten kann einen ganz schön einschüchtern. Man traut sich nichts mehr zu, man sucht die Schuld bei sich, man hält sich für einen Versager oder Schlimmeres. Ein Krankmacher-Chef beeinträchtigt das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit, die Erholungsfähigkeit und letztlich auch das gesamte Privatleben. Denn vielen fällt es schwer, nach Feierabend den Schalter einfach umzulegen und den Akku aufzuladen – die Gedanken schweifen ab und wandern an den Arbeitsplatz und zum Vorgesetzten. Und das, wo man doch genau diese freie Zeit bräuchte, um Energie zu tanken und Kräfte zu sammeln für den Widerstand im Job.
In einem ersten Schritt sollten Sie daher – nach einer Analyse (was genau macht mich krank? welche Symptome sind eindeutig auf meinen Chef zurückzuführen? welche Mechanismen laufen da ab?) – sich selber stärken. Sich darauf besinnen, was Sie sich wert sind, wo Ihre Stärken liegen, welche Erfolge Sie schon gehabt haben, welche anderen Bereiche des Lebens Ihnen wichtig sind und so weiter. Es ist wichtig, dass Sie gut für sich sorgen und sich selbst schützen. Dazu kann es sinnvoll sein, erst einmal auf Distanz zu gehen (z.B. in einen anderen Raum, notfalls aufs WC) und sich auch mental zu distanzieren – vielen Menschen tut es gut, wenn sie aufschreiben, was in ihnen abgeht. Man kann leichter wieder “runterkommen”, wenn man seine überbordenden Emotionen auf Papier sieht. Glauben Sie nicht? Ausprobieren!
Körper und Psyche stärken, das seelische Gleichgewicht wiederfinden, sich Mut machen lassen durch Kollegen und Freunde, richtig abschalten und auftanken außerhalb der Arbeit, eventuell auch professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen – all das ist wichtig, um sich nicht unterkriegen zu lassen. Und außerdem sollte man natürlich auch das Gespräch mit der Führungskraft suchen. Allein schon die Bitte um ein Gespräch (selbst wenn sie mit noch so viel Herzklopfen oder weichen Knien vorgetragen wird) hilft Ihnen, die Opferrolle zu verlassen und signalisiert Ihrer Führungskraft: “Hallo Chef, ich lasse nicht alles mit mir machen!” Sie werden sehen, auch wenn Ihnen das Herz bis zum Hals schlägt: Es wird Ihnen gut tun, das Gespräch geführt zu haben (sogar dann, wenn Ihr Chef sich nicht entschuldigt oder wenn er gar ausfallend wird – die Dinge in die Hand genommen zu haben, wird Ihnen gut tun).
Mut-Mach-Tipps und Ideen, wie Sie diese schwierige Situation so gesund wie möglich überstehen, finden Sie in dem Buch “Wenn der Chef krank macht“. Das Buch wird aus Ihrem Chef keinen Engel machen. Es kann Ihnen auch nicht garantieren, dass Ihr Chef sein Verhalten ändert (das muss der schon selber wollen – aber Sie können ihm den Weg erleichtern …). Aber wenn Sie die zahlreichen Tipps beherzigen und in die Praxis umsetzen kann es verhindern, dass Sie über die Situation krank werden. DAS ist das Ziel des Buches. Denn:
Kein Chef der Welt ist es wert, dass Sie seinetwegen krank werden!


