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Vorsätze zum Abschalten-Lernen


Sie möchten besser abschalten als bisher? Dann sollten Sie Ihre Vorsätze schriftlich fassen. Was wir nur denken, wird selten in die Tat umgesetzt. Schriftlich fixierte Vorsätze hingegen haben eine deutliche größere Chance, wirklich befolgt zu werden. Ein neuer Lebensabschnitt (Geburtstag, neues Jahr, Frühlingsbeginn) schafft einen schönen symbolischen Rahmen dafür.

Nehmen Sie sich doch heute Abend, eine Stunde bevor Sie zu Bett gehen, ca. 15 Minuten Zeit und notieren Sie auf einem DIN A4-Blatt (oder besser noch: in einem Heft, das Ihre Fortschritte festhält) Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie lang wollen Sie das Abschalten von nun an “üben”?
    • Wählen Sie den Zeitraum nicht zu kurz. Mindestens zwei bis drei Monate sollten es schon sein; die richtig intensive Phase sollte mindestens 3 Wochen dauern, aber auch danach ist es wichtig, dass Sie immer wieder in Ihre Aufzeichnungen schauen, um zu prüfen, ob Sie noch “in der Spur” sind.
  • Was wollen Sie konkret tun, um das Abschalten zu verbessern?
    • Beginnen Sie mit dem Abschalten schon im Büro und nicht erst daheim. Denn wenn die Gedanken immer wieder zur Arbeit zurückwandern, ist Abschalten nach Feierabend unmöglich. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor:
      • “Von morgen an beende ich jeden Arbeitstag noch im Büro mit einem Revue-Passieren-Lassen des Tages und dem Spülen meiner Kaffeetasse. Dann sage ich mir: Den Feierabend habe ich verdient.”
    • Wählen Sie Tipps auf mehreren Ebenen, also für Ihren Körper, Ihre Gedanken und Ihr Verhalten. Denn alles ist wichtig, damit das Abschalten gut gelingt. Notieren Sie zum Beispiel:
      • Gedanken: “Als Schutz gegen Grübelgedanken schreibe ich 1 Stunde vor dem Schlafengehen auf ein Blatt Papier, was mich noch beschäftigt. Erst wenn ich innerlich ruhig geworden bin, lege ich das Blatt beiseite (oder reiße es in kleine Stückchen).”
      • Verhalten: “Damit ich gut schlafen kann, bereite ich das Schlafen vor, indem ich mir vorm Zubettgehen einen Tee koche. Wenn ich länger als (gefühlte) 20 Minuten wach liege, stehe ich auf und warte, bis ich müde werde.”
      • Körper: “Damit mein Körper zur Ruhe kommen kann, gehe ich abends eine Runde um den Block, und zwar gegen 21 Uhr”.
  • Wer  oder was soll Sie beim Abschalten-Lernen unterstützen?
    • Abschalten geht nicht von allein, vor allem, wenn wir älter werden. Es ist Arbeit, das merken Sie schon an diesem Artikel. Sie können sich die Arbeit erleichtern, indem Sie sich Unterstützung besorgen.
      • Ein Buch kann eine solche Hilfe sein. Ein Schlaf-Ratgeber, beispielsweise, oder eine Entspannungsmusik, die Sie wie ein kleines Ritual vorm oder zum Einschlafen hören.
      • Oder auch ein Kalender oder Jahresbegleiter mit schönen, ruhigen Bildern in Ihrem Schlafzimmer, der Sie einstimmt auf eine ruhige Nacht.
      • Oder natürlich eine Kombination aus Tipps zum Lesen und zum Hören (Entspannungsmeditationen), wie Sie sie in meinem Programm finden “Abschalten lernen in 3 Wochen” (Jahresbegleiter plus Heft plus CD für 30,00 €)
    • Machen Sie Ihren Vorsatz öffentlich! Je mehr Leuten Sie davon erzählen, dass Sie von nun an das Abschalten ganz bewusst lernen wollen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Vorhaben auch tatsächlich umsetzen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg dabei!

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